- von Daniel Pawlik
60er Jahre Einrichtungsstil – ikonisches Retro-Design und stilvolle Wohnideen neu entdecken
- von Daniel Pawlik
Es gibt Jahrzehnte, die man sofort an ihren Möbeln erkennt – und die Sechziger gehören eindeutig dazu. Organische Formen, mutige Farben und ein optimistischer Blick in die Zukunft: Der 60er-Jahre Einrichtungsstil erzählt von einer Zeit des Aufbruchs, in der das Wohnzimmer plötzlich bunt, verspielt und lebensfroh wurde. Wer heute durch ein Vintage-Geschäft schlendert oder alte Familienfotos betrachtet, spürt sofort diese besondere Stimmung. In diesem Ratgeber zeigen wir, was diesen Stil ausmacht und wie Sie ihn mit modernem Komfort verbinden, ohne dass Ihr Zuhause zum Museum wird.
Die Einrichtung 60er Jahre war eine kleine Revolution. Nach den eher zurückhaltenden Nachkriegsjahren wagten die Menschen wieder Farbe, Form und Experiment. Möbel durften plötzlich auffallen, und genau diese Lebensfreude macht den Stil bis heute so anziehend.
Typisch für den 60er Jahre Einrichtungsstil sind:
Warme, kräftige Farben wie Senfgelb, Orange, Olivgrün, Türkis und Braun
Organische, geschwungene Formen statt strenger Geometrie
Neue Materialien wie Kunststoff, Resopal und Formholz, oft kombiniert mit Teakholz
Grafische Muster auf Tapeten, Teppichen und Textilien
Verspielte Accessoires wie Lavalampen, Kugelleuchten und Schalenstühle
Die Sechziger waren auch eine Zeit der Funktionalität. Möbel sollten leicht, flexibel und alltagstauglich sein. Stapelbare Stühle, modulare Sofas und Klappmöbel zeugen von einem neuen, praktischen Lebensgefühl. Gleichzeitig spielte Holz weiterhin eine zentrale Rolle – besonders das warme Teak gab den Räumen trotz aller Modernität eine natürliche Wärme.
Wer die Einrichtung der 60er Jahre verstehen will, denkt also an einen Mix aus Optimismus, Farbe und cleverer Funktion. Es war ein Jahrzehnt, das nach vorne schaute – und das spürt man in jedem einzelnen Stück.

Kaum ein Jahrzehnt hat so viele ikonische Entwürfe hervorgebracht wie die Sechziger. 60er Jahre Möbel gelten heute als gesuchte Designklassiker, die in keinem nostalgisch eingerichteten Zuhause fehlen dürfen. Das Schöne daran: Viele dieser Stücke wirken auch sechzig Jahre später erstaunlich modern.
Zu den bekanntesten Möbel 60er Jahre gehören:
Schalenstühle aus Kunststoff oder Formholz – leicht, stapelbar und unverkennbar
Teak-Sideboards mit schlanken Beinen und warmen Holztönen
Modulare Sofas in kräftigen Farben, oft niedrig und großzügig
Sessel mit organischen Formen wie der berühmte Eiform-Sessel
Couchtische mit geschwungenen Kanten und Nierenform
Wer 60er Jahre Möbel in sein Zuhause holen möchte, hat zwei Wege: Originale vom Flohmarkt oder aus dem Antiquitätenhandel – oder moderne Neuauflagen und retroinspirierte Stücke, die den Look aufgreifen, aber den Komfort von heute bieten. Beides hat seinen Reiz. Ein restaurierter Originalsessel erzählt eine echte Geschichte, während ein neues, retroinspiriertes Sofa bequemer und pflegeleichter sein kann.
Eine kurze Checkliste für den Kauf von Vintage-Möbeln:
Zustand prüfen – sind Holz, Polster und Beschläge intakt?
Stabilität testen – wackelt nichts, knarzt nichts?
Echtheit bewerten – handelt es sich um ein Original oder eine spätere Kopie?
Aufwand kalkulieren – wie viel Restaurierung ist nötig?
Ein gut gepflegtes Vintage-Möbel ist nicht nur schön, sondern auch nachhaltig – denn das langlebigste Möbel ist immer das, das schon existiert. Mehr über die Pflege und Restaurierung alter Holzmöbel lesen Sie in unserem separaten Ratgeber.
Das Wohnzimmer war das Herzstück der Sechzigerjahre. Hier traf man sich, hörte Schallplatten und genoss das neue Gefühl von Freizeit und Geselligkeit. Ein 60er Jahre Wohnzimmer authentisch zu gestalten bedeutet, diese Atmosphäre wieder aufleben zu lassen – mit Farbe, Wärme und einer Prise Lebensfreude.
So entsteht ein stimmiges Wohnzimmer im Stil der 60er Jahre – Schritt für Schritt:
Farbbasis wählen – ein warmer Grundton wie Creme oder helles Holz, kombiniert mit kräftigen Akzenten in Senf, Orange oder Olivgrün.
Statement-Möbel setzen – ein Sessel oder ein Sideboard im Retro-Look wird zum Blickfang.
Textilien einsetzen – geometrische Muster auf Kissen, Teppichen und Vorhängen bringen den typischen Sechziger-Charme.
Licht inszenieren – Kugelleuchten oder eine markante Stehlampe sorgen für den richtigen Look.
Accessoires ergänzen – ein Plattenspieler, Keramikvasen und Bilder im Stil der Zeit runden das Bild ab.
Wichtig ist die Balance. Ein authentisches 60er Jahre Wohnzimmer lebt von wenigen, starken Stücken statt von einer Überladung. Wer jedes Detail im Retro-Stil hält, riskiert einen Kulissen-Effekt. Schöner wird es, wenn ein, zwei ikonische Möbel die Hauptrolle spielen und der Rest ruhig bleibt.
Ein Tipp aus unserer Erfahrung: Lassen Sie persönliche Erinnerungen einfließen. Die Schallplatten Ihrer Eltern, ein geerbtes Möbelstück oder ein altes Familienfoto im passenden Rahmen machen aus einem nachgestellten Look ein echtes Stück Ihrer eigenen Geschichte. Genau das verwandelt einen Raum in ein Zuhause.
Der 60er Jahre Stil erlebt seit einigen Jahren ein echtes Comeback – und das aus gutem Grund. In einer schnelllebigen Zeit sehnen sich viele Menschen nach Wärme, Charakter und einem Hauch Nostalgie. Doch niemand möchte heute auf den Komfort von heute verzichten. Die Kunst liegt darin, beides zu verbinden.
So gelingt der Spagat zwischen Retro und Moderne:
Originale mit Modernem mischen – ein Vintage-Sideboard neben einem bequemen, modernen Sofa
Farben dosieren – statt aller Wände nur eine Akzentwand in Senf oder Olivgrün
Komfort priorisieren – moderne Polster und Matratzen sorgen für Bequemlichkeit, auch wenn die Optik retro ist
Materialmix wagen – warmes Teakholz trifft auf moderne Stoffe und schlichte Metalle
Beim 60er Jahre Stil geht es weniger um perfekte Originaltreue als um ein Gefühl. Es ist wie ein Lieblingssong aus der Vergangenheit, neu gemastert für heute: Die Melodie bleibt vertraut, aber sie klingt frischer denn je. Genau dieses Zusammenspiel aus Erinnerung und Gegenwart macht den Reiz aus.
Wer mutig kombiniert, schafft ein Zuhause, das Geschichten erzählt und sich trotzdem absolut zeitgemäß anfühlt. In unserer Kollektion finden Sie retroinspirierte Möbel, die diesen Geist aufgreifen – mit dem Komfort, den ein modernes Leben braucht.

Welche Farben sind typisch für den 60er Jahre Einrichtungsstil?
Charakteristisch sind warme, kräftige Töne wie Senfgelb, Orange, Olivgrün, Türkis und verschiedene Brauntöne. Sie werden oft mit hellem Holz und cremefarbenen Flächen kombiniert.
Woran erkenne ich echte 60er Jahre Möbel?
Typisch sind organische, geschwungene Formen, schlanke Beine, Teakholz sowie neue Materialien wie Kunststoff und Formholz. Originale erkennt man oft an Herstellerstempeln und der charakteristischen Verarbeitung.
Wie gestalte ich ein 60er Jahre Wohnzimmer modern?
Setzen Sie auf wenige ikonische Möbelstücke, eine ruhige Farbbasis mit kräftigen Akzenten und kombinieren Sie Vintage-Elemente mit modernem, bequemem Mobiliar.
Sind originale 60er Jahre Möbel teuer?
Das hängt von Designer, Zustand und Seltenheit ab. Bekannte Designklassiker können hochpreisig sein, während sich auf Flohmärkten oft erschwingliche Stücke finden. Retroinspirierte Neuauflagen sind eine günstigere Alternative.
Passt der 60er Jahre Stil in eine kleine Wohnung?
Ja. Viele Möbel der Sechziger waren bewusst platzsparend und funktional gestaltet. Schalenstühle und schlanke Sideboards eignen sich gut für kleine Räume.
Wie kombiniere ich Retro und Moderne, ohne dass es überladen wirkt?
Mischen Sie ein bis zwei Vintage-Stücke mit modernen Möbeln, dosieren Sie Farben gezielt und halten Sie den Rest des Raumes ruhig. So entsteht ein harmonischer, zeitgemäßer Look.
Lust bekommen, ein Stück Sechziger-Charme in Ihr Zuhause zu holen? In unserer Kollektion bei Pillovely finden Sie Sofas, Sessel und Sideboards, die den nostalgischen Geist des 60er Jahre Einrichtungsstils mit modernem Komfort verbinden. Schauen Sie sich in Ruhe um – und schaffen Sie sich ein Zuhause, das Ihre ganz eigene Geschichte erzählt.
Lowboard – welches TV-Board passt zu Ihrem Wohnzimmer und Fernseher?
Erinnerst du dich noch an die gemütlichen Filmabende deiner Kindheit und Jugend? Das sanfte Flimmern des Bildschirms im abgedunkelten Wohnzimmer, der Duft von frischem Popcorn und die Vorfreude auf die neueste Folge deiner Lieblingsserie oder einen unvergesslichen Filmklassiker auf Videokassette? Damals bildete das Wohnzimmer das pulsierende Herz des Familienlebens. Es war ein Ort voller Geborgenheit, unbeschwerter Gespräche und musikalischer Entdeckungen, deren Melodien uns bis heute begleiten.
Weiterlesenüber Lowboard – welches TV-Board passt zu Ihrem Wohnzimmer und Fernseher?
Vitrine – wie wählt man sie aus und wie inszeniert man Sammlungen stilvoll?
Erinnerst du dich noch an dieses ganz besondere, unbeschwerte Gefühl an den Sonntagnachmittagen deiner Kindheit? Der warme Duft von frischem Kuchen in der Küche, das sanfte Klappern von feinem Porzellan und im Hintergrund das leise Rauschen des Radios, aus dem die unvergesslichen Hits deiner Jugend erklangen? Bei unseren Großeltern und Eltern stand an der schönsten Stelle im Wohnzimmer fast immer ein ganz besonderes Möbelstück: eine klassische Vitrine oder ein Anrichten-Aufsatz. Hinter den glänzenden Glasscheiben verbargen sich die wertvollsten Schätze der Familie – handbemaltes Geschirr, schimmernde Kristallgläser, alte Fotoalben mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen, Schallplatten und kleine Mitbringsel aus vergangenem Urlaub. Als Kinder haben wir diese Fächer voller Staunen betrachtet; als Erwachsene erinnern wir uns an sie als das Herzstück unseres Zuhauses.
Weiterlesenüber Vitrine – wie wählt man sie aus und wie inszeniert man Sammlungen stilvoll?
Matratzentopper – wann ist ein Topper sinnvoll und welchen sollte man wählen?
Guter Schlaf ist eines der letzten Luxusgüter unserer Zeit. Er lässt sich nicht kaufen, wenn er einmal fehlt, und er lässt sich auch nicht mit Willenskraft erzwingen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an das Bett Ihrer Kindheit – die schwere Wolldecke von der Oma, den etwas zu harten Matratzenkern, und trotzdem jene tiefe Erschöpfung, die einen gegen zehn Uhr abends einfach hinweggeschwemmt hat. Oder an die erste eigene Matratze in der Studentenzeit, die für sechzig Euro auf dem Flohmarkt gekauft wurde und deren Federn nach drei Monaten mehr Musik machten als jede Playlist auf dem Nachttisch. Heute wissen wir, dass die Grundlage für erholsame Nächte oft eine Schicht tiefer liegt, als man denkt.
Weiterlesenüber Matratzentopper – wann ist ein Topper sinnvoll und welchen sollte man wählen?
Teilen:
Kleines Wohnzimmer Ideen gemütlich – stilvolle Einrichtungstipps für mehr Komfort und Wohnlichkeit
Wohnzimmer einrichten – Ideen, Stile und Tipps für ein stilvolles und gemütliches Zuhause