"Denn man sieht das, was man fühlt. Man sieht nicht nur mit den Augen." - Wiesław Myśliwski - "Widnokrąg"
Eines der letzten Bücher, die ich dank einer guten Bekannten gelesen habe.
Ein Roman über das Leben, das Erwachsenwerden und das Vergehen mit dem Zweiten Weltkrieg im Hintergrund, vielleicht ohne viele Wendungen oder überraschende Plot-Twists.
Doch etwas bewirkt (lies: das Talent/Handwerk des Autors), dass der Roman mit großem Vergnügen gelesen wird, und die Beschreibungen des Lebens auf dem Land/in der Stadt lassen uns den Geist jener Zeit spüren. Tragische Zeiten (Zweiter Weltkrieg), in denen das Leben jedoch weitergehen musste und weiterging, und Gefühle, alltägliche Sorgen, Nöte, Sehnsüchte sind hier, neben den Figuren, gleichwertige Protagonisten dieses Romans.
Lies ihn jedoch mit großer Konzentration, denn die häufigen Sprünge in der Erzählung erfordern vom Leser Aufmerksamkeit und Geduld für diese Geschichte, meiner Meinung nach lohnt es sich.
Zum Schluss zitiere ich wie immer noch 3 Meinungen anderer Leser vom Portal Lubimyczytac.pl:
Ein sehr interessantes Buch, das Abenteuer fließt wie Wasser im Fluss, scheinbar ohne dass etwas passiert, aber es ist schwer, den Blick abzuwenden.
Bewertung: 8/10
Nicht zum Lesen mit glühenden Wangen. Zum Genießen, Nachdenken, Innehalten, zum Umgang mit schöner Sprache, zum Betrachten des Augenblicks.
Adaa
Bewertung: 9/10
Das ist ein erstaunliches Buch. Niemand sonst versteht es, so tiefgründig so viele Emotionen aus – scheinbar – prosaischen Situationen herauszuholen. Der Autor verwandelt jedes alltägliche Ereignis in etwas Besonderes. Jeder wird sich hier wiederfinden, denn es ist eine Geschichte über unsere Sorgen und Freuden, über die Wendungen des Schicksals und über den Horizont unseres Lebens selbst.
aleksiu1
Bewertung: 8/10





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